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19. Mai 2021 · 15:45 - 17:15 Uhr
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Werkstatt Jugendhilfeplanung 2040: Herausforderungen erkennen – Ideen entwickeln! / im Online-Archiv nicht verfügbar

Angesichts großer Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe braucht es eine veränderte Jugendhilfeplanung. Die Werkstatt lädt Planungsfachkräfte, Verwaltung, Politik und Wissenschaft ein, gemeinsam Jugendhilfeplanung weiter zu denken.

Während der Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit mitzuwirken. Dazu nutzen wir: https://www.menti.com/, Sie können die Seite im Webbrowser oder auf einem Smartphone öffnen.

Kommunale Kinder- und Jugendhilfe braucht Jugendhilfeplanung. Die Überlegungen zur Reform des SGB VIII unterstreichen die Notwendigkeit zur sozialräumlichen und beteiligungsorientierten Planung der kommunalen Infrastruktur. Jugendhilfeplanung wird in einer komplexeren und  dynamischeren Umwelt noch wichtiger, um auch kurzfristigen Herausforderungen vor Ort wirksam begegnen zu können. Es sind Weiterentwicklungen notwendig, die u. a. interdisziplinäre Abstimmungsprozesse und bereichsübergreifende Planungsstrukturen in den Blick nehmen. Eine effektive Jugendhilfeplanung mit strategischer Funktion ist ein zentraler Ansatzpunkt zur wirksamen Bewältigung der vielfältigen, und möglicherweise weiter zunehmenden, Herausforderungen in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe. Es ist offen, wie genau entsprechende Entwicklungen in den Kommunen vor Ort gelingen können. Welche Haltungen, Konzeptionen und Rahmenbedingungen sind in den kommenden Jahrzehnten in der Jugendhilfeplanung notwendig? Die „Werkstatt Jugendhilfeplanung 2040“ widmet sich der Frage: Wie sollte eine wirkungsvolle Jugendhilfeplanung im Jahr 2040 aussehen? Und wie kommen wir dort hin?  

Die Werkstatt Jugendhilfeplanung ist eine Kooperationsveranstaltung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Landschaftsverband Rheinland (LVR) und Kommune 360° – gemeinsam für Kinder, eine Initiative von PHINEO gemeinnützige AG, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gGmbH und der Auridis Stiftung.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch, während der Veranstaltung:
https://www.jugendhilfetag.de/veranstaltungen/event/werkstatt-jugendhilfeplanung-2040-herausforderungen-erkennen-ideen-entwickeln

Bereits jetzt können Sie mit uns Thesen zur Zukunft der Jugendhilfeplanung diskutieren: www.kommune360.de/jugendhilfeplanung-2040/

Mitwirkende
- Julia Pudelko, wissenschaftliche Bereichsleitung Institut für soziale Arbeit, isa Münster
- Prof. Dr. Jörg Fischer, Leiter des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung (An-Institut der FH Erfurt), IKPE Erfurt
- Annika Ochner, Leitungsteam Kommune 360°
- Thomas Fink, Fachberatung Jugendhilfeplanung, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
- Andreas Hopmann, Landschaftsverband Rheinland
- Annette Franzke, Jugendhilfeplanerin Gelsenkirchen
- Nicole Dese-Hampe, Jugendhilfeplanerin Kempen
- Markus Büchel, Projektmanager Auridis Stiftung

Das erwartet Sie:
Expert:innenstatements
1. Perspektive Jugendhilfeplanung als SGB VII Aufgabe: aktuelle Wahrnehmung, Herausforderungen und Ansätze
2. Jugendhilfeplanung als Teil integrierter kommunaler Planung

Praxisreflexion: Jugendhilfeplanungsfachkräfte im Gespräch

… und wo denken Sie hin? Teilnehmendenbeteiligung
Welche fachpolitischen Forderungen haben Sie heute, damit Jugendhilfeplanung morgen gelingen kann?

Mehr Informationen zur Initiative Kommune 360°: www.kommune360.de

Referierende
Julia Pudelko, ISA e.V. Münster
Prof. Dr. Jörg Fischer, IKPE Erfurt
Nicole Drese-Hampe, Jugendamt Stadt Kempen
Annette Franzke, Jugendamt Stadt Gelsenkirchen
Moderation
Annika Ochner, Initiative Kommune 360 Grad
Ausrichter*in
LVR-Landesjugendamt Rheinland
Kooperationspartner
• Landschaftsverband Westfalen-Lippe
• „Initiative KOMMUNE 360°“ gemeinsam für Kinder bestehend aus:
• PHINEO gemeinnützige AG
• Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gGmbH
• Auridis Stiftung gGmbH

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