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19. Mai 2021 · 09:00 - 10:30 Uhr
Workshop

Perspektivwechsel: Planspiel zur kooperativen Jugendhilfeplanung / im Online-Archiv nicht verfügbar

Wie gelingt Jugendhilfeplanung in Kooperation von Verwaltung, freien Trägern und Politik? Die Teilnehmer*innen erproben in einem Planspiel Rollenprofile mit inhaltlichen Anliegen und unterschiedlichen Handlungslogiken.

Wie gelingt Jugendhilfeplanung in Kooperation von Verwaltung, freien Trägern und Politik? Die Teilnehmer*innen erhalten im Workshop einen Einblick in die Methode “Planspiel” als Katalysator für Perspektivwechsel und Verhandlungstheorie.
Wirksame Unterstützungsangebote der Jugendhilfe sind auch das Ergebnis gelingender Planung und Koordination. Dafür müssen nicht nur die Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe kooperativ zusammenarbeiten und entsprechend der Bedarfe von Kindern und Jugendlichen agieren. Im Jugendhilfeausschuss ist auch die Kooperation mit der Politik gefragt. Darüber hinaus gilt es (über)örtliche Planungen einzubeziehen. In der Praxis ist dies für Kommunen oft herausfordernd. Denn die Jugendhilfeplanung erfolgt in einem Feld unterschiedlicher Interessen, fachlicher Hintergründe und Traditionen. Neben Struktur- und Prozessfragen stellen sich hier neue Anforderungen an die Kultur der Zusammenarbeit.
Vor dieser Ausgangslage entwickelt die Stadt Halle (Saale) in Kooperation mit der Initiative Kommune 360° ein Planspiel, das genau hierfür neue Ansatzpunkte liefert, indem es mehr Transparenz und Perspektivwechsel ermöglicht. Die Stadt Halle (Saale) ist Partnerkommune der Initiative; die Auridis Stiftung, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die gemeinnützige PHINEO AG haben Kommune 360° ins Leben gerufen.
Im Workshop soll die Entwicklung der Jugendhilfeplanung in Halle (Saale) und erste Ansätze eines Planspiels vorgestellt und gemeinsam mit anderen Kommunen und Praxisakteuren erprobt werden. Nach der Vorstellung des Spielszenarios werden die Teilnehmenden dazu zufällig in Arbeitsgruppen eingeteilt und fühlen sich dort in bestimmte Rollenprofile des Planspiels ein. Sie erhalten Rollenprofile mit Informationen zu ihrer Position im Entscheidungsprozess und spezifischen Interessenlage in der Verhandlung. Was steht für die Verterter*innen der freien Träger auf dem Spiel? Worum geht es den Kommunalpolitiker*innen? Was wollen die Vertreter*innen der Verwaltung erreichen?
Im Nachgang werden die Eindrücke kurz reflektiert und mögliche Ableitungen getroffen. Auf dieser Grundlage werden das Szenario und die Rollenprofile des ersten Planspielentwurfs nach der Veranstaltung weiterentwickelt und perspektivisch bundesweit und kostenfrei über die Initiative Kommune 360° zur Verfügung gestellt.

Am Messestand von Kommune 360° gibt es im Anschluss an den Workshop ab 10.30 Uhr die Möglichkeit die Erfahrungen und Eindrücke aus dem Planspiel ausführlicher zu reflektieren und Impulse zur Weiterentwicklung zu setzen.

Referierende
Uwe Weiske, Stadt Halle (Saale)
Stefanie Goy, Stadt Halle (Saale)
Beate Erfurth, Stadt Halle (Saale)
Mirko Petrick, Stadt Halle (Saale)
Uwe Kramer, Vorsitzender des UA Jugendhilfeplanung der Stadt Halle (Saale)
Moderation
Sarah Wagner, Deutsch Kinder- und Jugendstiftung, Kommune 360°
Julia Dr. Nast, PHINEO gAG, Initiative 360°
Manuela Dorsch, PHINEO gAG, Initiative 360°
Ausrichter*in
Stadt Halle (Saale), GB IV Bildung und Soziales - Jugendhilfeplanung
Kooperationspartner
Initiative Kommune 360° (Auridis Stiftung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die gemeinnützige PHINEO AG)
Die Initiative Kommune 360° knüpft ein bundesweites Netzwerk von Akteuren aus kommunaler verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die gemeinsam kommunale Planungs- und Steuerungsprozesse weiterdenken wollen.

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