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20. Mai 2021 · 09:00 - 10:30 Uhr
Fachforum

Digitalisierung: Künstliche Intelligenz, Roboter und Virtual Reality – die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe?!

In der Veranstaltung werden die Facetten, Vorteile und Herausforderungen der Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe diskutiert sowie ausgewählte digitale Neuerungen wie Algorithmen, Roboter und Virtual Reality genauer unter die Lupe genommen.

Die Digitalisierung eröffnet neue und spannende Arbeitsabläufe, die Arbeitserleichterung, -verbesserung und neue Handlungsmöglichkeiten versprechen. Gleichzeitig besitzt die Digitalisierung wie kaum ein anderer gesellschaftlicher Mega-Trend zwei Seiten: Arbeitserleichterung vs. Weiterbildungsaufwand, Vernetzung vs. Datenschutz, virtuelle Nähe vs. persönliche Distanz. Auch in der Kinder- und Jugendhilfe wird seit einigen Jahren vermehrt über den Einsatz digitaler Tools diskutiert, Chancen und Risiken werden abgewogen. Diese Veranstaltung bietet exemplarische Einblicke in die aktuellen digitalen Möglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe und diskutiert darüberhinausgehende Möglichkeiten für den Einsatz digitaler Tools. Hierbei wird deutlich, dass künstliche Intelligenz, Algorithmen, Roboter und virtuelle Realität bereits jetzt Einzug in die Kinder- und Jugendhilfe gefunden haben und es an dem Feld selbst liegt, den zukünftigen Umgang mit den technischen Neuerungen zu bestimmen und zu gestalten.

ABLAUF
Die Veranstaltung beginnt mit einem Einstieg per digitaler Abfrage an die Gäste mithilfe des Tools Slido (www.sli.do) zu ersten Einschätzungen und Berührungspunkten mit dem Thema Digitalisierung. Nach einer kurzen Einführung der Moderatorin, Frau Prof. Dr. Ulrike Voigtsberger (HAW Hamburg), zu Ablauf und Zielen der Veranstaltung erfolgt ein ca. 15-minütiger Vortrag von Frau Prof. Dr. Nadia Kutscher (Universität Köln): In welchen Facetten wird Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe diskutiert? Was ist unter künstlicher Intelligenz, Robotern und Virtual Reality in der Kinder- und Jugendhilfe zu verstehen? Was sind die zentralen Spannungsfelder und Ebenen im Kontext der drei Begrifflichkeiten?
Digitale Tools unter der Lupe: Anschließend werden in drei parallel ablaufenden Online-Sessions exemplarisch ausgewählte technische Neuerungen genauer in den Blick genommen – Algorithmen, Virtual Reality und Roboter. Es wird ein aktueller Einblick zu möglichen Anwendungsfeldern und förderlichen Bedingungen für ihren Einsatz in der Kinder- und Jugendhilfe oder angrenzenden Feldern gegeben, aber auch Raum für kritische Auseinandersetzung geboten. Das Publikum hat die Möglichkeit, sich aktiv in den Sessions zu beteiligen und Fragen sowie eigene Erfahrungen einzubringen. Anschließend werden die wichtigsten Diskussionsergebnisse aus den parallelen Sessions im Plenum vorgestellt.
Im Rahmen eines Abschlussinterviews mit Prof. Dr. Nadia Kutscher werden die Schlaglichter und Ergebnisse der Veranstaltung reflektiert und mit Blick auf mögliche Handlungsbedarfe für die Kinder- und Jugendhilfe eingeordnet.
Am Ende wird den Gästen die Möglichkeit gegeben, per slido ihre eigene Sicht auf die Vor- und Nachteile digitaler tools in der Kinder- und Jugendhilfe sowie mögliche Handlungsbedarfe zu benennen.

PROGRAMMELEMENTE:
1. Digitale Abfrage per slido (www.sli.do)

2. Einführung: Prof. Dr. Ulrike Voigtsberger, HAW Hamburg

- Einführender Input zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe: Prof. Dr. Nadia Kutscher, Universität Köln

3. Digitale Tools unter der Lupe - 3 parallele Sessions:
---> Tisch 1: Algorithmen – Unterstützung der Entscheidungsfindung
Prof. Dr. Petra Grimm, Hochschule der Medien, Stuttgart
Philipp Heinze, Verdi im Sozialreferat München
André Altermann, Institut für soziale Arbeit e.V.
Michael Ledig, BöfAE
---> Tisch 2: Virtual Reality – der digitale Perspektivenwechsel
Prof. Dr. Ulrich Gartzke, FHWS
Helge Dzellak, Bundesagentur für Arbeit, Essen
Prof. Dr. Gunda Voigts, HAW Hamburg
Jacqueline Rohloff, bke
---> Tisch 3: Roboter – im Einsatz für die Kinder- und Jugendhilfe?
Prof. Dr. Stefan Kopp, Uni Bielefeld
Prof. Dr. Isabella Zorn, Techn. HS, Köln
Bodo Rudolph Jugendamt Potsdam Mittelmark
Bettina Stobbe, MBJS

4. Vorstellung wichtigster Diskussionsergebnisse aus den Sessions

5. Abschlussinterview und Zusammenfassung

6. Abfrage per Slido

Ausrichter*in
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ / Arbeitsfeld III

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