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19. Mai 2021 · 15:45 - 17:15 Uhr
Vortrag inkl. Moderation

Die AID:A-Studien und die Suche nach den Potenzialen der Kinder- und Jugendarbeit / im Online-Archiv verfügbar

Zunächst werden die AID:A-Studie und ihre Zusatzerhebungen (DJI) vorgestellt und mit ausgewählten Ergebnissen illustriert. Anschließend werden Ergebnisse des Projekts „Potenziale der Kinder- und Jugendarbeit in NRW“ (DJI/TU Dortmund) präsentiert.

Im Rahmen des Vortrags sollen zunächst die Studie „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“ (AID:A) des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und ihre Zusatzstudien vorgestellt und mit ausgewählten Ergebnissen illustriert werden. Anschließend werden die Ergebnisse der Kooperation zwischen dem Forschungsprojekt „Potenziale der Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen“ des Forschungsverbunds DJI/TU Dortmund und der AID:A-Zusatzerhebung „NRW+“ präsentiert.

Zu Beginn des Vortrags findet eine kurze Vorstellung des DJI und eine praxisorientierte Einführung in die AID:A-Studie und ihre Erweiterungen statt. Hierbei werden sowohl methodische Aspekte (wie z. B. die Stichprobenziehung, die Datenerhebung und -aufbereitung) als auch die inhaltlichen Schwerpunkte thematisiert. Insbesondere die Herausforderungen durch die Covid-19 Pandemie und die Weiterführung der zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Zusatzerhebung in NRW sollen dabei Erwähnung finden. (PD. Dr. Kuger)

Exemplarisch für die Analyse-Potentiale der AID:A-Erhebungen im Bereich des subjektiven Erlebens multipler Aufwachsenskontexte sollen Ergebnisse zur Frage vorgestellt werden, wie Benachteiligung erlebt wird (12-32 jährige Studienteilnehmer_innen), wer Mobbingerfahrungen berichtet und wer sich selbst an Mobbing beteiligt. (Andreas Fischer)

Daran anschließend wird das Forschungsprojekt „Potenziale der Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Im Rahmen des durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) geförderten Forschungsprojekts wird von der Hypothese ausgegangen, dass die Kinder- und Jugendarbeit (KJA) in NRW Potenziale hinsichtlich der Bildung, der Verantwortungsübernahme, der Vergemeinschaftung und der Integration hat. Inwieweit sich tatsächlich Effekte der KJA auf diese vier Bereiche auf der Ebene der Adressat(innen) abzeichnen, ist die zentrale Frage im Rahmen der dritten Projektphase. Für diese Phase werden sowohl die konzeptionelle Herangehensweise als auch die Ergebnisse präsentiert. Im Fokus stehen dabei insbesondere etwaige Unterschiede zwischen den betrachteten Vergleichsgruppen (1. Personen ohne (ehemalige) Aktivität in der KJA, 2. Personen mit (ehemaliger) Aktivität in der KJA ohne (ehemalige) Amtsübernahme/verbindliche Aufgabe, 3. Personen mit (ehemaliger) Aktivität in der KJA und (ehemaliger) Amtsübernahme/verbindlicher Aufgabe). Das Datenmaterial stammt dabei aus der AID:A-Zusatzerhebung „NRW+“, wobei Befragungsmodule so erarbeitet und in das Erhebungsinstrument integriert wurden, dass die Identifikation der drei Vergleichsgruppen ermöglicht wird. Darüber hinaus wurden weitere Fragestellungen (z.B. zu sozialen Kompetenzen und Beziehungen) neu in den Fragebogen aufgenommen bzw. modifiziert. Ferner sollen auch die methodischen Herausforderungen des Forschungsvorhabens thematisiert werden. (Julia Hallmann und Julia Haubrich)

Im Anschluss daran ist Raum für Fragen zu den AID:A-Studien. Die Veranstaltung richtet sich dabei explizit nicht ausschließlich an Akteure aus der Wissenschaft, sondern insbesondere an Interessierte aus der Praxis sowie der Politik.

Referierende
Julia Hallmann, TU Dortmund
Andreas Fischer, Deutsches Jugendinstitut e.V.
PD. Dr. Susanne Kuger, Deutsches Jugendinstitut e.V.
Julia Haubrich, TU Dortmund
Moderation
PD. Dr. Susanne Kuger, Deutsches Jugendinstitut e.V.
Ausrichter*in
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Kooperationspartner
TU Dortmund

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