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20. Mai 2021 · 10:45 - 12:15 Uhr
Workshop

Der EU-Jugenddialog: „Räume und Beteiligung für alle“ - Aus Youth Goals werden Youth Actions. / im Online-Archiv nicht verfügbar

Von Youth Goals zu Youth Actions. Der EU-Jugenddialog zielt darauf ab, das Youth Goal #9 „Räume und Beteiligung für alle“ auf lokaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene tatsächlich zu erreichen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten.

Der EU-Jugenddialog ist das Jugendbeteiligungsinstrument der Europäischen Union zur Umsetzung der Europäischen Jugendstrategie 2019-2027, die darauf abzielt, die Situation von jungen Menschen in der EU zu verbessern. Die Themen des EU-Jugenddialogs orientieren sich an den elf Youth Goals (Europäische Jugendziele).
Beim EU-Jugenddialog geht es darum junge Menschen mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung auf Augenhöhe zusammenzubringen. Indem Politiker*innen von den Anliegen und Forderungen erfahren, können sie diese bei ihren Entscheidungen berücksichtigen. So können junge Menschen Politik mitgestalten und Jugendbeteiligung gestärkt werden. Der EU-Jugenddialog findet überall statt: lokal, regional, national und auf der EU-Ebene.

Mit dem Beginn der Trio-Ratspräsidentschaft von Deutschland, Portugal und Slowenien hat am 01.07.20 der
8. Zyklus des EU-Jugenddialogs begonnen. Überall in der EU steht dabei das Youth Goal #9 „Räume und Beteiligung für alle“ im Fokus. Das Ziel ist es, das Youth Goal #9 zu erreichen, also Youth Goals zu Youth Actions zu machen.

In unserem Workshop gehen wir der Frage nach, wie wir „Räume und Beteiligung für alle“ erreichen können. Dabei gehen wir anfangs in einen Dialog mit den Nationalen Jugendringen aus Deutschland, Portugal und Slowenien, um zu erfahren, wie der EU-Jugenddialog in den europäischen Mitgliedstaaten umgesetzt wird.
Anschließend setzen wir uns in Gruppen mit den Problemen und Forderungen junger Menschen zu "Räume und Beteiligung für alle" auseinander. Gemeinsam und mit geballtem Fachwissen aus unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe überlegen wir, wie wir diese Probleme in Deutschland ganz praktisch angehen und die Forderungen junger Menschen umsetzen können.

Workshop-Ablauf:

1. Begrüßen und Kennenlernen (deutsch)

2. Vorstellung des EU-Jugenddialogs (englisch): Hier erfahren Sie was der EU-Jugenddialog ist, wie er aufgebaut ist und wie er Jugendbeteiligung in der Europäischen Union stärkt.

3. Im Dialog mit den Trio-Partner*innen (englisch): Gemeinsam mit den Nationalen Jugendringen Conselho Nacional de Juventude (Portugal), Mladinski svet Slovenije (Slowenien) und dem Deutschen Bundesjugendring (Deutschland) sprechen wir über die Umsetzung des EU-Jugenddialogs in den europäischen Mitgliedstaaten, tauschen Erfahrungen aus und lernen verschiedene Formen der Jugendbeteiligung kennen. Die Teilnehmer*innen können Fragen stellen und ins Gespräch kommen.

3. Gruppenarbeit (deutsch): Die Teilnehmer*innen werden in Kleingruppen eingeteilt. Dort setzen sie sich mit den Forderungen und Anliegen junger Menschen auseinander, die während der Dialogphase des EU-Jugenddialogs (01.07.20 bis 31.01.2021) gesammelt wurden. Die Teilnehmer*innen überlegen gemeinsam, wie die Probleme beseitigt und Forderungen junger Menschen zu funktionierender Jugendbeteiligung umgesetzt werden können. Aus unterschiedlichen Perspektiven überlegen wir gemeinsam, wie wir in Deutschland mehr "Räume und Beteiligung für alle" schaffen können.

4. Austausch im Plenum (deutsch): Die Gruppen stellen dem Plenum ihre Arbeitsergebnisse vor. So lernen alle Teilnehmer*innen verschiedene praktische Lösungswege kennen. Dabei geht es um möglichst praxisnahe Lösungswege. So ist jede*r Teilnehmer*in am Ende des Workshops mit mehreren Lösungsvorschlägen ausgestattet, die er*sie in der alltäglichen Arbeit anwenden kann, um so dem Youth Goal #9 "Räume und Beteiligung für alle" etwas näher zu kommen.

5. Verabschieden und Beenden (deutsch)

Referierende
Alma Kleen, Deutscher Bundesjugendring
Dominik Derenčin, Mladinski svet Slovenije
Helderyse Rendall, Conselho Nacional de Juventude
Linda Stein, Deutscher Bundesjugendring
Margarita Bauer, Deutscher Bundesjugendring
Markus Krajc, Landesjugendring Schleswig-Holstein e. V.
Rojda Kaya, Deutscher Bundesjugendring
Ausrichter*in
Deutscher Bundesjugendring e.V.
Handlungsfelder

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