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18. Mai 2021 · 15:45 - 17:15 Uhr
Workshop

Coaching als Instrument zur Internationalisierung von Trägern der Kinder- & Jugendhilfe (unter COVID 19-Bedingungen) (im Online-Archiv verfügbar)

Anhand zweier Praxis-Beispiele (Modellprojekt von IJAB e.V. und Initiative der BKJ) soll gezeigt werden, wie es gelingen kann durch Coachings Internationalisierungsprozesse bei Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zu initiieren bzw. zu verstärken.

Der Workshop ist ein Kooperationsprojekt von IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Anhand zweier Praxis-Beispiele soll gezeigt werden, wie es gelingen kann durch Coachings Internationalisierungsprozesse bei Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zu initiieren bzw. zu verstärken. Dabei wird zunächst der Begriff Internationalisierung beleuchtet und ein gemeinsames Grundverständnis mit den Workshopteilnehmenden herausgearbeitet. Anschließend soll anhand eines Leitfadens (der im Ergebnis des Modellprojekts von IJAB in 2018 veröffentlicht wurde und Trägern als Orientierungshilfe für eigene Prozesse dienen kann) dargelegt werden, welche Schritte Träger der Kinder- und Jugendhilfe gehen müssen, um dieses Ziel zu verwirklichen. Dabei werden vor allem Aspekte der Organisations-, Personal - und Qualitätsentwicklung thematisiert. Und schließlich sollen Rahmenbedingungen aufgezeigt werden, die für ein Gelingen von Internationalisierungsprozesse notwendig sind. Europäisierung oder Internationalisierung von Jugendarbeit strukturiert und extern begleitet anzugehen ist nicht nur für Bundes- und Landesverbände eine Möglichkeit, nationale und internationale Jugendarbeit besser zu verbinden, sondern auch für regionale und kleinere lokale Träger, die ihre Organisation zeitgemäß weiterentwickeln wollen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation unter COVID 19 wünschen sich die Workshop-Anbieter*innen einen durchaus kontroversen Diskurs mit Teilnehmenden zu der Frage, inwieweit digitale Begegnungs- und Arbeitsformate weniger als Hemmschuh denn als Brücke zur Initiierung bzw. Verstärkung von Internationalisierungsprozessen gesehen werden und welche kreativen Konzepte es gibt, um den beteiligten Akteuren (Träger, Partner und Netzwerke im In- und Ausland, Jugendliche) "echte" Austauscherfahrungen zu ermöglichen.
Zu den Praxisbeispielen:
Beispiel 1 - Modellprojekt von IJAB "Etablierung einer internationalen Leitkultur bei Trägern der Kinder- und Jugendhilfe" (2016-2017). Hier wurden fünf Träger aus unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland durch interne und exteren Coaches über zwei Jahre unterstützt. Darüber hinaus wurde das Pilotprojekt wissenschaftlich begleitet. Entsprechende Empfehlungen flossen in Folgeprozesse ein.
Beispiel 2 - Die BKJ führt in den Jahren 2020 und 2021 die Initiative "Welt-Öffner" durch, bei der 13 landes- und bundesweite Verbände der Kulturellen Bildung begleitet von externen Coaches ihre eigenen Ziele für eine strukturelle Verankerung von europäischem/internationalem Denken und Handeln definieren und durch Schritte der Organisations-, Personal- und Qualitätsentwicklung praktisch umsetzen. Das Konzept beruht im Wesentlichen auf den Erfahrungen des o.g. Pilotprojektes von IJAB und wurde für die Initiative weiterentwickelt.

Referierende
Rolf Witte, bkj
Christina Lorenz, bkj
Kerstin Giebel, IJAB
N.N. NN, Coach / Trägervertreter*in auf Anfrage - Zuschaltung
Ausrichter*in
IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Kooperationspartner
IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Godesberger Allee 142-148
D-53175 Bonn

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