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18. Mai 2021 · 14:00 - 15:30 Uhr
Vortrag inkl. Moderation

Bezirkliches Rahmenkonzept zur Kooperation von Jugendhilfe, Schule und Gesundheit im Bezirk Neukölln von Berlin

Die öffentlich verantwortlichen Bereiche Jugendhilfe, Schule und Gesundheit haben die Aufgabe jungen Menschen, unabhängig vom Geschlecht und der sozialen oder kulturellen Herkunft die bestmögliche Entfaltung ihrer Potenziale zu ermöglichen.

Die öffentlich verantwortlichen Bereiche Jugendhilfe, Schule und Gesundheit haben die Aufgabe jungen Menschen, unabhängig vom Geschlecht und der sozialen oder kulturellen Herkunft die bestmögliche Entfaltung ihrer Potenziale, gelingende Bildungsbiographien und ein Aufwachsen in Wohlergehen zu ermöglichen. Sie erfüllen diese Aufgabe zunächst in je eigener Zuständigkeit und Verantwortung. Darüber hinaus ist es aber zunehmend notwendig, dass die Bereiche verlässlich und abgestimmt zusammenwirken, um die gemeinsame Aufgabe zum Wohle der jungen Menschen zu erfüllen. Die bedarfsgerechte Unterstützung, Begleitung und Förderung sowie der Schutz der jungen Menschen, kann letztlich nur gemeinsam, durch ein ressortübergreifendes, abgestimmtes Handeln gesichert werden. Kein Bereich, keine Institution kann diese Aufgabe alleine bewältigen. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Bereiche zusammenarbeiten (wollen), sondern wie sie die Zusammenarbeit gewinnbringend für die jungen Menschen und deren Familien gestalten. Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit erhielt in Neukölln erstmals 2012 durch ein bezirkliches Rahmenkonzept zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe eine gemeinsame Grundlage und Orientierung. Das Rahmenkonzept wurde 2018 in einem einjährigen, bereichsübergreifenden Arbeitsprozess hinsichtlich der zu bearbeitenden Handlungsfelder, den Zielen sowie der notwendigen Arbeitsstrukturen aktualisiert und um den Bereich Gesundheit erweitert.

Mit dem vorliegenden Rahmenkonzept wird der Erkenntnis Rechnung getragen, dass für die gelingende Zusammenarbeit der beteiligten Bereiche
(1) eine bereichsübergreifende Abstimmung hinsichtlich der gemeinsamen Themen und anzustrebender Ziele bestehen muss.
(2) geeignete Maßnahmen und Instrumente zur Zusammenarbeit (z. B. Verfahrens- oder Handlungsabläufe) ressortübergreifend zu entwickeln und umzusetzen sind.

Im Bezirk Neukölln wird die Kooperation mit den Bereichen Schule und Gesundheit als ein eigenständiges Arbeitsfeld innerhalb der Jugendhilfe betrachtet, das mit entsprechenden personellen Ressourcen in Form von zwei Vollzeitstellen ausgestattet ist. Dies ist angesichts der Herausforderungen in einem Großstadtbezirk mit über 325.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und über 65 öffentlichen Schulen das Minimum. Kooperation kann nicht im Nebenbei oder als reine Querschnittsaufgabe gestaltet werden. Die Begleitung und Qualitätssicherung der Schulsozialarbeit in enger Abstimmung mit den Trägern der freien Jugendhilfe und der Schulen ist dabei eines der wichtigen Handlungsfelder.

I Vortrag & Podiumsdiskussion (14:00-15:10 Uhr)
1. Beschreiben der Ausgangslage im Bezirk Neukölln
2. Prozessdarstellung zur Erarbeitung des Rahmenkonzepts
3. Vorstellung Rahmenkonzept: Aufbau und Arbeitsstruktur
4. Ergebnisse
5. Erfolgsfaktoren
6. Fazit und Ausblick

II Plenum (15:10-15:30 Uhr)
Fragen und Diskussion

Methode:
ppt gestützter Vortrag mit anschließender Fragerunde und Diskussion
Alle gezeigten Inhalte und Instrumente werden im Nachgang zur Verfügung gestellt

Referierende
Andreas Gladisch, Jugendamtsdirektor Jugendamt Neukölln
Markus Pieper, Leiter der regionalen Außenstelle der SenBildJugFam (Schulaufsicht)
Roman Riedt, Fachsteuerung Kooperation Jugendhilfe-Schule (Jugendamt Neukölln)
Moderation
Rebecca Eckhardt, Fachsteuerung Kooperation Jugendhilfe-Schule (Jugendamt Neukölln)
Ausrichter*in
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin (c/o Berliner Jugendämter)

Kommentare 4

Szabine Adamek am 18.05.2021

Schönes Beispiel für gelingende Kooperation trotz und wegen diverser Behörden-Kulturen; sympathisch-kompetente Moderation; und bis auf anfängliche Tonprobleme ein ansprechend professionelles Setting.
Danke für die Veranstaltung!

Szabine Adamek am 18.05.2021

Schönes Beispiel für gelingende Kooperation trotz und wegen diverser Behörden-Kulturen; sympathisch-kompetente Moderation; und bis auf anfängliche Tonprobleme ein ansprechend professionelles Setting.
Danke für die Veranstaltung!

Maren Lewerenz am 18.05.2021

Hallo, ich habe eine Nachricht bekommen, dass es wieder PLätze für die Veranstaltung gibt, bin aber leider trotzdem nicht angemeldet. Bitte senden Sie mir doch einen entsprechenden Link, danke

Prof. Dr. Rebekka Bendig am 18.05.2021

Hallo, ich habe eine Nachricht bekommen, dass es wieder PLätze für die Veranstaltung gibt, bin aber leider trotzdem nicht angemeldet. Bitte senden Sie mir doch einen entsprechenden Link, danke